Aktuelle Themen und Projekte
Aus dem Kreis der Teilnehmenden des Zukunftstisches vom 06.02.2026 sind verschiedene Themen und Projektideen gesammelt und in Arbeitsgruppen diskutiert worden.
Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Ergebnisse zu den Projektideen vor, die aus dem Austausch entstanden sind.
Sie interessiert eines der Themen und möchten sich gerne einbringen oder haben eine weitere Idee, tragen Sie diese gerne an die Projektkoordination heran.

'Wohnzimmer' - Raum für Beteiligung und Bildung
Hintergrund und Zielsetzung Der Zukunftstisch ‚Wohnzimmer‘ ist ein innovatives Beteiligungsformat, das Bürgerinnen und Bürgern einen offenen, niedrigschwelligen Zugang zu gesellschaftlicher Mitgestaltung ermöglicht. Ziel ist es, demokratische Prozesse durch Bildungsarbeit zu stärken und aktive Teilhabe zu fördern.
Im Mittelpunkt steht die Schaffung eines sogenannten „Wohnzimmers“ als dritter Ort – ein offener Begegnungsraum, der Elemente eines Makerspaces integriert. Hier sollen Austausch, gemeinsames Lernen und kreatives Arbeiten gleichermaßen möglich sein.

Vernetzung und Stärkung von Bildungsangeboten im Bereich Nachhaltigkeit und BNE
Ziel des Vorhabens ist es, die Bildungslandschaft im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auf regionaler Ebene systematisch zu stärken, besser zu vernetzen und langfristig auszubauen. Dabei stehen sowohl pädagogische Fachkräfte als auch bestehende Initiativen und Gremien im Fokus.
Inputs zu Themen, Methoden sowie Bildungsmaterialien der Bildung für nachhaltige Entwicklung als Teil des Zukunftstisches. Weitere Themenbereiche: Fair Trade, Jugendklimarat, Förderungen.

Nachhaltige Mobilität
Ziel dieser Arbeitsgruppe ist es, dazu beizutragen, dass nachhaltige Mobilität für alle Generationen möglich wird – ressourcenschonend, naturverträglich, auf die Person angepasst (Kinder, Jugendliche, Berufspendler, Ältere, mobilitätseingeschränkte Personen) sowie Modellprojekte zu initiieren und zu fördern.
Weiterhin wird angestrebt, die Diskussion über Wege für nachhaltige Mobilität (ÖPNV, Rad, Carsharing...) über alle kommunalen Grenzen hinweg zu befördern und Angebote zwischen Kommunen sichtbar zu machen. Beispiele: Modellprojekt Bicibus starten (ab 16 Personen); Teilhabe an öffentlicher Mobilität für mobilitätseingeschränkte Personen; Dorfbusse, Mitfahrbank, MAINZ Rider- (Ridesharing wurde wieder eingestellt); Knotenpunkte herstellen (Park & Ride, Abstellpunkte Rad); Mobilitätspunkte vernetzen (Taktzeiten, Sicherheit).

Initiative 'Marke Rheinhessen'
Die Idee hinter der 'Marke Rheinhessen' ist, Produkte der rheinhessischen Erzeugerinnen und Erzeuger sowie der verarbeitenden Betriebe direkt für die Verbraucherinnen und Verbraucher der Region zu Verfügung zu stellen. Die Marke macht die Region sichtbar und zeigt ihre Vielfalt. Es existieren rheinhessenweit bereits Netzwerke, denen sich die Nachhaltigkeits-Initiative ‚Marke für Rheinhessen‘ anschließen könnte bzw. mit der sie kooperieren könnte.
Nächste Schritte: Alle Stakeholder an einem Tisch versammeln. Dies sind im Einzelnen: Rheinhessen-Marketing e.V., Rheinhessen-Touristik GmbH, Rheinhessenwein e.V., Qualitätsmarke RH-ausgezeichnet, Biofamilie Rheinhessen, IG Forum Rheinhessische Direktvermarkter, Lebensmittel-Einzelhändler. Landwirtschaftskammer, Winzer, Landwirte sowie weitere Vermarkter in der Region.


