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Politik-Gesellschaft-Umwelt

Sudan
Auf den Spuren der "Schwarzen Pharaonen"
Ein Reisefilm
191:19/902

Zeitraum 14.03.2019
Dauer 1 Termin
Uhrzeit 20:00 - 21:30 Uhr
Kursort VHS Dienheim;   Evangelisches Gemeindehaus
Gebühr 3 €
Kursleitung Bernd Reeb

In Khartum starten wir unsere Zeitreise entlang des Nils, der hier in der Wüste die Entstehung früher Hochkulturen ermöglichte. Wir sind im Nubischen Königreich, im Reich der „Schwarzen Pharaonen“. Sie regierten einst das mächtigste Reich auf Erden, doch sie wurden aus der Geschichte Ägyptens verbannt.
Für die alten Ägypter war Nubien eine wichtige Quelle für Gold, Elfenbein, Ebenholz und Sklaven – und hier war auch eines ihrer höchsten Heiligtümer, der Berg ihres Hauptgottes Amun, der vermutlich nach dem Vorbild einer altnubischen Gottheit, hier seine Widdergestalt annahm.
Ganz in der Nähe besichtigen wir die völlig dunkle Grabkammer eines nubischen Königs mit ihren 2500 Jahre alten eindrucksvollen Fresken, die kaum ein Mensch vor uns gesehen hat. Wir laufen durch die Nekropole von Nuri mit den Pyramiden des Pharao Taharka.
Wie mächtig das Reich der nubischen Könige war kann man nur erahnen, wenn man vor den vielen spitzen Grabpyramiden in Meroe steht, die sich wie eine Fata Morgana atemberaubend aus dem Wüstensand erheben. Die antike Stadt Naga war für 500 Jahre das Zentrum des Königreiches von Meroe und verband die Kulturen vom Mittelmeer mit denen Afrikas, was man an den verbliebenen Bauwerken gut erkennen kann.



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